PSYCHISCHE GESUNDHEIT AM ARBEITSPLATZ
Burnout-Prävention, die im Arbeitsalltag ankommt.
Erschöpfte Leistungsträger, steigende Krankenstände, Führungskräfte, die ein heikles Gespräch vor sich herschieben: Psychische Belastung ist längst kein weiches Thema mehr, sondern ein harter Kostenfaktor. Ich begleite Unternehmen dabei, aus guten Absichten wirksame Maßnahmen zu machen – fachärztlich fundiert und betriebswirtschaftlich gedacht.
KENNEN SIE DAS IN IHREM BETRIEB?
Krankenstände häufen sich – und werden länger.
Eine Schlüsselperson wirkt seit Monaten ausgebrannt, niemand spricht es an.
Nach einer Kündigung stellt sich heraus: Die Gründe waren lange sichtbar.
Ihre Führungskräfte wollen helfen, wissen aber nicht, wie sie das Gespräch beginnen sollen.
Die Evaluierung psychischer Belastungen wurde durchgeführt – passiert ist danach wenig.
Jeder dieser Punkte ist ein Frühwarnzeichen. Und jeder davon ist bearbeitbar, solange er früh genug angesprochen wird.
NICHT NUR GUT GEMEINT – GESETZLICH GEFORDERT
Seit 2013 stellt das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz psychische Belastungen ausdrücklich den körperlichen gleich: Arbeitgeber sind verpflichtet, arbeitsbedingte psychische Belastungen zu ermitteln, zu beurteilen, zu dokumentieren und Maßnahmen zu setzen – und deren Wirksamkeit zu überprüfen. Diese Evaluierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein lebendes Dokument, das bei wesentlichen Veränderungen im Betrieb anzupassen ist.
In der Praxis endet der Prozess allerdings oft mit dem Bericht. Genau dort setze ich an: bei der Umsetzung. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen, die Führungskräfte tatsächlich anwenden – und deren Wirkung Sie nachweisen können.
FACHÄRZTLICHE UND WIRTSCHAFTLICHE EXPERTISE AUS EINER HAND
Die meisten Angebote decken eine Seite ab: entweder die medizinisch-psychologische oder die betriebswirtschaftliche. Ich arbeite mit meinem Team an der Schnittstelle. Als Berater, Coach und Supervisor mit Executive MBA kenne ich die betriebliche Logik – Kosten, Führung, Strategie, Nachfolge. Über die enge Zusammenarbeit mit der Psychiatrie-Ordination in der Theresiengasse 65 in Wien steht im Hintergrund fachärztliche Kompetenz zur Verfügung, wenn ein Fall über Coaching und Supervision hinausgeht.
Sie brauchen nicht drei Ansprechpartner. Sie brauchen einen, der beide Sprachen spricht.
VIER BAUSTEINE – EINZELN ODER ALS GESAMTPROZESS
1. Standortbestimmung
Wir sehen uns an, wo Ihr Betrieb wirklich steht: Kennzahlen zu Krankenstand und Fluktuation, vorhandene Evaluierungsergebnisse, Gespräche mit Führung und Belegschaft. Ergebnis ist ein klares Bild der Belastungsquellen – und eine Reihung danach, was zuerst Wirkung bringt.
2. Führungskräfte stärken
Führungskräfte sind das Frühwarnsystem eines Unternehmens. In kompakten Workshops lernen sie, Warnsignale zu erkennen, ein Gespräch verantwortungsvoll zu führen, Grenzen zu wahren – und zu wissen, wann fachliche Hilfe nötig ist. Praxisnah, mit Fällen aus Ihrem Haus.
3. Entlastung für Betroffene
Einzelcoaching und Supervision für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter hoher Belastung – vertraulich und außerhalb der betrieblichen Hierarchie. Wo eine fachärztliche Abklärung sinnvoll ist, erfolgt die Weiterleitung im Netzwerk, ohne Umweg und ohne lange Wartezeit.
4. Verankern und Wirkung prüfen
Maßnahmen wirken nur, wenn sie im Alltag bleiben. Wir definieren Verantwortlichkeiten, überprüfen nach vereinbarter Zeit die Wirksamkeit und dokumentieren den Prozess so, dass er auch einer Prüfung standhält.
SO STARTEN WIR
Schritt 1 — Erstgespräch, kostenlos
Ein kurzes Gespräch, telefonisch oder persönlich. Sie schildern die Situation, ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann.
Schritt 2 — Angebot
Sie erhalten einen schriftlichen Vorschlag mit Umfang, Zeitrahmen und Honorar. Keine Pauschalpakete, die Sie nicht brauchen.
Schritt 3 — Umsetzung
Wir arbeiten in vereinbarten Etappen, mit festen Ansprechpersonen und klaren Zwischenergebnissen.
Schritt 4 — Wirksamkeitsprüfung
Nach einem gemeinsam festgelegten Zeitraum sehen wir nach, was sich verändert hat – und was nachjustiert gehört.
FÜR WEN ICH ARBEITE
Für Klein- und Mittelbetriebe, in denen der Ausfall einer Schlüsselperson sofort spürbar ist. Für Familienunternehmen, in denen Belastung und Rollenkonflikte eng zusammenhängen. Für Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich, wo die Arbeit mit Menschen selbst die Belastung ist. Und für Führungskräfte, die für sich selbst einen geschützten Reflexionsraum suchen.
Standort Wien, tätig in ganz Österreich. Termine vor Ort in Ihrem Betrieb, in der Theresiengasse 65, 1180 Wien, oder online.
HÄUFIGE FRAGEN
Erfährt die Geschäftsführung, was einzelne Mitarbeiter gesagt haben?
Nein. Einzelgespräche, Coaching und Supervision sind vertraulich. An das Unternehmen gehen ausschließlich zusammengefasste, nicht rückführbare Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen. Diese Trennung ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen offen sprechen – und damit dafür, dass der Prozess überhaupt etwas bringt.
Ersetzt das die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung?
Nein. Die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach ASchG ist ein eigener, formal geregelter Schritt. Ich begleite Sie davor bei der Vorbereitung und vor allem danach bei dem, was den Unterschied macht: der Umsetzung und der Überprüfung der Maßnahmen.
Was kostet das, und gibt es Förderungen?
Der Aufwand hängt von Betriebsgröße und Ausgangslage ab. Sie erhalten vorab ein schriftliches Angebot – für einen einzelnen Workshop ebenso wie für einen begleiteten Gesamtprozess. Für betriebliche Gesundheitsförderung bestehen je nach Konstellation Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. Wir klären das im Erstgespräch.
REDEN WIR DARÜBER, BEVOR ES ZUM AUSFALL KOMMT.
Ein Erstgespräch kostet Sie wenig Zeit und verpflichtet zu nichts. Danach wissen Sie, ob und wo bei Ihnen anzusetzen ist.
Termin vereinbaren: +43 664 967 11 55 · coaching@martinbohonnek.at